Regenerativ, effizient und enormer Wirkungsgrad
Solar-Revolution von den Philippinen: Ein innovativer Ansatz nutzt Ernteabfälle, um UV-Licht sammelnde Kollektoren zu konstruieren. Die Technologie beruht auf einer Beobachtung, die ihr Erfinder bei einer beschichteten Sonnenbrille machte. Auch ohne Sonneneinstrahlung verdunkelten sich ihre Gläser aufgrund der dennoch vorhandenen UV-Strahlung. Diese Strahlung nutzbar zu machen, war nun das Ziel. Fündig wurde er mit einer Kombination aus verrottendem Obst und Gemüse, aus der er einen Saft destillierte. Dieser enthält fluoreszierende Partikel, die aus der Umgebung UV-Strahlung absorbieren und dann zu glühen beginnen. Mit Hilfe einer Harzlösung wird der Saft in Module gegossen, die aus dem erzeugten Licht dann Strom erzeugen. Ein wichtiger Vorteil: Weder muss die Sonne scheinen, noch müssen die Module dem Himmel zugewandt sein. UV-Strahlung kann sowohl durch Wolken aufgenommen werden, aber auch von baulichen Strukturen reflektiert werden. Aus diesen Gründen erreichen die konstruierten Module einen Wirkungsgrad von annähernd 50%, während herkömmliche PV-Module höchstens die Hälfte davon erreichen. Das Potenzial ist gewaltig – und die Forschung läuft auf Hochtouren.
